Spanien-Austausch mit Wirkung: Lernen und Leben im Zeichen der UN‑Nachhaltigkeitsziele

Vom 11. bis 17. April 2026 reisten 18 unserer Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihrem Lehrer Fabian Herrmann und Abteilungsleiter Boris Hucker im Rahmen eines Schüleraustauschs über Ulm und München nach Spanien. Im Gepäck: die frischen Erinnerungen an den Besuch der spanischen Austauschgruppe in Laupheim im Dezember 2025.

Nach der Landung in Madrid ging es mit dem Bus nach Santa Marta, einen Vorort von Salamanca. Trotz später Ankunft bereiteten die Gastfamilien unserer Partnerschule IES Calisto y Melibea einen herzlichen Empfang. In den folgenden Tagen lernten wir den (Schul-)Alltag in Santa Marta kennen, besuchten einen Spanisch-Crashkurs und nahmen am Unterricht teil.

Gemeinsam mit unseren spanischen Austauschpartnern arbeiteten wir im Naturschutzgebiet Isla del Soto an verschiedenen Stationen zur regionalen und globalen Bedeutung der UN‑Nachhaltigkeitsziele (SDGs). An einem Nachmittag erlebten wir das traditionelle Fest „Lunes de Aguas“ mit einem Picknick am Fluss Tormes. Eine englischsprachige Stadtführung erschloss die UNESCO‑geschützte Altstadt Salamancas und verknüpfte die Besichtigung interessanter Sehenswürdigkeiten mit Fragen nachhaltiger Stadtentwicklung, Kulturpflege und verantwortungsbewusstem Tourismus.

Am letzten Schultag nahmen wir unter Anleitung des Roten Kreuzes an verschiedenen Escape Rooms zu den 17 UN‑Nachhaltigkeitszielen teil. An konkreten Beispielen erfuhren wir, wie wir uns gegen Armut und Hunger und für Umweltschutz und Frieden engagieren können. Für viele waren die Zeit in den Gastfamilien und der Rundgang durch die Altstadt von Salamanca die Höhepunkte der Reise.

In den letzten beiden Tagen stand noch Spaniens Hauptstadt auf dem Programm. Beim Sightseeing besuchten wir unter anderem die Plaza Mayor, den Königspalast, die Kathedrale Santa María la Real de la Almudena sowie das Estadio Santiago Bernabéu, die Heimstätte von Real Madrid.

In kurzer Zeit sammelten wir vielfältige Erfahrungen: Begegnungen im Schulalltag, Einblicke in das Leben in Gastfamilien und eine intensive Auseinandersetzung mit Kultur- und Nachhaltigkeitsthemen. Das gemeinsame Fazit stand schnell fest: Das Austauschprojekt soll auch im kommenden Schuljahr fortgeführt werden – wir müssen unsere Freundinnen und Freunde aus Spanien bald wiedersehen.

Die Europäische Union förderte das Austauschprojekt großzügig im Rahmen von Erasmus+.