Unsere Schülerinnen und Schüler
gedenken Opfern von Krieg und Gewaltherrschaft
Tagtäglich zeigen uns vor allem Bilder aus der Ukraine und dem Nahen Osten, dass das Eintreten für den Frieden wichtiger denn je zu sein scheint. Am Sonntagvormittag folgten mehr als 40 Schülerinnen und Schüler, begleitet von unseren Lehrkräften Boris Hucker und Carmen Federle, dem Aufruf von Gisela Scharnagl,
der Vorsitzenden des VdK-Ortsverbands Laupheim, zur Teilnahme an der Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag.
Auf dem alten Friedhof setzten unsere Schülerinnen und Schüler mit dem Aufstellen von Kerzen an den Kriegsgräbern ein kraftvolles Zeichen für den Frieden. Alena, eine Schülerin aus der zehnten Klasse,
bemerkte treffend: „Man muss dabei gewesen sein, um zu begreifen, dass hier unsere Vorfahren unter Kriegen litten und vielleicht auch hier begraben liegen.“
Die Gedenkveranstaltung umfasste Reden des Ulmer Rabbiners Shneur Trebnik, des evangelischen Militärpfarrers Bernhard Schaber-Ladien, von Gisela Scharnagl und Anne-Karen Fischer. Shneur Trebnik hob die Einzigartigkeit jedes menschlichen Lebens hervor und betonte die Verantwortung der Nachwelt,
die Schrecken der Weltkriege nicht zu wiederholen. Bernhard Schaber-Ladien gedachte insbesondere der jüdischen Soldaten, die im Ersten Weltkrieg für Deutschland kämpften und fielen, und zog Parallelen zu aktuellen Konflikten. Gisela Scharnagl erinnerte an das Leid der Weltkriege und mahnte,
das Gedenken wachzuhalten. Anne-Karen Fischer erzählte eindrücklich von den persönlichen Schicksalen ihrer Großonkel, die im Zweiten Weltkrieg ihr Leben verloren.
Musikalische Beiträge der Stadtkapelle Laupheim und des Laupheimer Sängerbunds begleiteten die Veranstaltung. Am Ende der Gedenkveranstaltung legten Gisela Scharnagl, Nicolas Bulitz, Kommodore des Hubschraubergeschwaders 64, und Oberbürgermeister Ingo Bergmann Kränze vor den Denkmälern nieder.
Ein ausführlicher Bericht der Schwäbische Zeitung über den Volkstrauertag ist unter diesem Link zu finden.
